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Deutschland

Lehrer lernen neue Methoden des kooperativen Lehrens

Studienseminar bietet Fortbildungen und Vortrag an

von Peter Gassner

In der kommenden Woche lädt das Studienseminar für das Lehramt an Gymnasien Marburger Lehrer zum kollegialen Austausch ein. Am Mittwoch, 9. April, wird in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Schulamt eine ganztägige Fortbildung angeboten, die mit einem Vortrag Ludger Brünings im Finanzamt Marburg beginnt. Brüning ist Verfasser einiger Bücher, die dem Thema der Fortbildung, „Kooperatives Lernen und schüleraktivierendes Unterrichten“, entsprechen. Im Anschluss finden in den Räumen des Studienseminars sechs verschiedene Workshops statt, von denen jeder Teilnehmer zwei wählen kann.

Einen Tag später, am Donnerstag, 10. April, wird es in den Räumen der Martin-Luther-Schule den „Europäischen Tag des kooperativen Lernens“ mit einem interaktiven Vortrag von Frau Prof. Anne Sliwka von der PH Heidelberg geben. Weitere Fortbildungsveranstaltungen gibt es im Laufe der Woche zudem am Landschulheim Steinmühle, der Melanchtonschule in Steinatal und der Lahntalschule Biedenkopf. Im Gymnasium Philippinum ist zudem eine Ausstellung mit Plakaten und Stellwänden zu sehen, die Interesse für kooperative Lernformen schaffen soll.

Seit September 2011 ist das Studienseminar für die Koordination eines Bildungsprojektes der Europäischen Union verantwortlich. Hauptziel des Projektes „Kooperative Lehr- und Lernmethoden (englische Abkürzung: CoMet)“ ist es, im schulischen Unterricht, in der Lehrerausbildung und -fortbildung eine Kultur kooperativen Lernens aufzubauen und zu vermitteln. Es betone die positive wechselseitige Abhängigkeit in einer Gruppe und die individuelle Verantwortlichkeit ihrer Mitglieder für den Lernerfolg, erläutert Projektkoordinator Dr. Christof Peter. Darüber hinaus sei auch die Reflexion der Gruppenprozesse wichtig. „Oftmals ist es so, dass einer in der Gruppe alles macht und die anderen sich zurücklehnen können“, erklärt Fortbildungsbeauftragte Stephanie Bachmann. Über arbeitsteilige Aufgabenformate und gezielte differenzierte Rollenverteilung in Gruppenarbeitsprozessen könne Verantwortungsübernahme geschult werden. Spielerische Verfahren können zudem motivierend und lebendig Teambildung unterstützen.

Zu den Partnern, mit denen das Studienseminar Marburg in diesem Projekt kooperiert, gehören eine Schule in Litauen und Fortbildungsinstitute für Lehrer aus Ungarn und der Slowakei. Zudem sind auch die Universität Sofia, die Istanbul Universität und die Marmara-Universität ebenfalls aus Istanbul sowie die Pädagogische Hochschule Heidelberg Teil des Projekts. Zum „Europäischen Tag des kooperativen Lernens“ wurden von den europäischen Projektpartnern europaweit Veranstaltungen für Lehrer in Schulen und Lehrerbildungseinrichtungen organisiert.


Europäischer Tag des Kooperativen Lernens:TdkL-MLS3

Martin-Luther-Schule wird zur *CoMet-Schule ausgezeichnet

(*CoMet- Cooperative Methods) – ein EU-COMENIUS Projekt zur europaweiten Entfaltung und Förderung des Kooperativen Lernens, an dem das Studienseminar für Gymnasien in Marburg seit 3 Jahren teilnimmt)

Am 10.04. 2014 fand in der Martin-Luther-Schule in Kooperation mit dem Studienseminar für Gymnasien in Marburg der europäische Tag des Kooperativen Lernens statt. In diesem Zusammenhang überreichte der Seminarleiter des gymnasialen Studienseminars, Ulrich Schmermund, die CoMet Plakette an die Schule, da die MLS bereits in den Jahrgängen 5 und 6 durch die Kollegen, die an beiden Institutionen arbeiten, Alev Laßmann und Christoph Peter, gemeinsam mit Hauptfachlehrern, Projekte zum Kooperativen Lernen durchführt.

TdkL-MLS1Die Referendarinnen und Referendare der MLS zeigten an diesem Morgen auch ihre Unterrichtsergebnisse, die sie im Rahmen eines Ausbildungsmoduls in verschiedenen Klassen eigenständig erstellten. In vielfältigen Variationen wurde fächer-und jahrgangsübergreifend  zu dem Thema des Kooperativen Lernens gearbeitet. So entstanden Unterrichtssequenzen mit dem Lerntempoduett, dem Gruppenpuzzle und vielem mehr. In der Aula der MLS wurden die eindrucksvollen Präsentationen der Referendare von vielen Kollegen und Kolleginnen, aber auch vielen Schülerinnen und Schülern der Schule, besucht und gewürdigt.

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Der Vortrag der Heidelberger Wissenschaftlerin, Prof. Anne Sliwka, zum Thema “Kooperatives Lernen und Pädagogische Formen der Inneren Differenzierung“ bot den Lehrern und Lehrerinnen der MLS die einzigartige Möglichkeit, die neuesten Studien zur Lernforschung kennenzulernen, aber auch diese praxisnah einzuordnen und so wertvolle Impulse zu individuellen Fördermöglichkeiten zu erhalten.

Im Anschluss an den Vortrag bildeten sich Fachgruppen, um kooperativ (!) Schlüsse für die eigene Unterrichtssitaution an der MLS zu ziehen.

Alev Laßmann


TdkL-Melanch2Kooperatives Lernen lehren

Europäischer Tag des Kooperativen Lernens an der Melanchthon-Schule Steinatal

Willingshausen-Steinatal. Am 9. und 10. April 2014 haben zahlreiche Bildungsorganisationen in Europa – in der Türkei, Litauen, Ungarn, Bulgarien und der Slowakei –  den „Europäischen Tag des Kooperativen Lernens“ begangen. Dabei handelte es sich um die Abschlussphase eines von der Europäischen Union unterstützten Projekts zur Förderung des Kooperativen Lernens und Lehrens im Unterricht der Schulen, in der Ausbildung an Universitäten und Studienseminaren sowie in der Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern. Das Konzept des Kooperativen Lernens geht über die herkömmliche Gruppenarbeit hinaus. Es betont die positive wechselseitige Abhängigkeit in der Gruppe und die individuelle Verantwortlichkeit aller Gruppenmitglieder für den Lernerfolg. Wichtig sind außerdem die Reflexion der Gruppenprozesse und die Rückmeldung durch die Lehrperson.

So richteten die „CoMet“-Projektpartner (Cooperative Methods) europaweit Veranstaltungen und Aktivitäten zu diesem Thema aus. Das Studienseminar für Gymnasien in Marburg veranstaltete als zentrale Aktivität am 9. April eine ganztägige Fortbildungsveranstaltung „Kooperatives Lernen und schüleraktivierendes Unterrichten“. Am folgenden Tag hielt die am Projekt beteiligte Heidelberger Professorin Anne Sliwka einen Vortrag zum Kooperativen Lernen und zur Binnendifferenzierung an der Martin-Luther-Schule in Marburg. Daneben waren aber noch zahlreiche weitere Schulen beteiligt:

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So luden beispielsweise die Referendare der Melanchthon-Schule in Willingshausen-Steinatal (Patrick Erbe, Jens Jesberg, Julia Pauli, Valentina Süß, Jochen Schäfer), die im Rahmen ihrer Ausbildung vielfältige praktische Erfahrungen mit Kooperativem Lernen sammeln konnten, ihre Kolleginnen und Kollegen zu Workshops und Diskussionsrunden ein. Nach einem Basisvortrag zu Grundelementen und Gelingensbedingungen konnten die Teilnehmer, ganz im Sinne des Grundprinzips des Kooperativen Lernens, ihre individuellen Gedanken und Vorerfahrungen zu Chancen und Risiken der Kooperativen Lernmethoden mithilfe der „Placemat“-Methode erproben: Dabei denkt zunächst jeder für sich und hält Notizen in seinem Bereich auf dem „Platzdeckchen“ fest; dann wird sich in den entsprechenden Kleingruppen darüber ausgetauscht, um die Ergebnisse abschließend vorzustellen und gemeinsam mit allen Teilnehmenden zu diskutieren.

Darauf folgend wurde im Rahmen eines Impulsvortrags die Methode der „Gruppenrallye“ als motivierendes Element vor Klassenarbeiten vorgestellt. Gemeinsam überlegten die Teilnehmer im Anschluss, in welchen Bereichen der konkreten Schulpraxis der Lehrerinnen und Lehrer verschiedener Fächer eine Umsetzung denkbar wäre. Die bis dahin gesammelten Eindrücke konnten dann im Rahmen von Workshops mit den Schwerpunkten Mathematik, Natur- oder Gesellschaftswissenschaften vertieft werden. Abschließend tauschten die Teilnehmer bei angeregten Gesprächen in einer gemütlichen Kaffeerunde ihre Eindrücke und Erfahrungen des Nachmittags aus.

„Wir haben uns sehr über das Interesse der Kolleginnen und Kollegen gefreut und konnten wiederum von deren Anregungen profitieren“, resümierten die Referendare einhellig.

Stellvertretend für den Projektkoordinator  (Dr. Christopf Peter) und den Leiter des Marburger Studienseminars für Gymnasien (Ulrich Schmermund) überreichte Nadja Badouin die „CoMet“-Plakette an den stellv. Schulleiter Wilfried Ranft.

„Besonders herausstellen möchte ich das große Engagement unserer jungen Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, die sich in den vergangenen zwei Jahren auf vielfältige Art und Weise mit kooperativen Lernmethoden auseinandergesetzt haben“, lobte Nadja Badouin die Arbeit der Beteiligten.


TdkL-Stein1Veranstaltung zum Europäischen Tag des Kooperativen Lernens an der Steinmühle in Marburg   (Di., den 8.4.14)

Zur Vorbereitung des Europäischen Tages des Kooperativen Lernens fand am Landschulheim Steinmühle als einer Kooperationsschule des Studienseminars Marburg im Rahmen des Comenius-Projektes eine Veranstaltung für das gesamte Lehrerkollegium statt.

Nach der Begrüßung durch die Schulleitung erfolgte eine inhaltliche Einführung des Kollegiums durch einen Input (Stefan Pfeuffer, Ulrike Sturm-von der Ahe), in dem relevante Aspekte der Lehr- Lernforschung zum Kooperativen Lernen, Grundprinzipien und Gelingensbedingungen der Arbeit mit Kooperativen Methoden thematisiert worden sind.TdkL-Stein2
Den Mittelpunkt der Veranstaltung stellten sechs Schnupperangebote in zwei Durchläufen zu verschiedenen erprobten Kooperativen Methoden für unterschiedliche Fachrichtungen dar (Methodenkoffer z. Koop. Lernen, Koop. Methoden f. d. nat. wiss. Unterricht, Placemat-Methode, Gruppenrallye, Strukturierte Kontroverse – vgl. Themenübersicht).
Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und Ausbilder/innen des Studienseminars Marburg hatten die präsentierten Kooperativen Methoden in ihrem Unterricht erprobt und konnten so die verschiedenen kooperativen Verfahren, Materialien und ihre eigenen Erfahrungen in den einzelnen Gruppen präsentieren. Im Anschluss hat ein produktiver Erfahrungsaustausch stattgefunden, in dem durch die Kolleginnen und Kollegen der Steinmühle vielfältige Ideen zur Umsetzung der vorgestellten Methoden in ihrem eigenen Unterricht entwickelt worden sind.
In dem sehr positiven Feedback aus dem Kollegium der Steinmühle zu der Veranstaltung wurde u.a. formuliert, dass diese Veranstaltung ertragreicher gewesen sei als einige  ganztägige Fortbildungen.

TdkL-Stein3In Gesprächen nach der Veranstaltung  ist deutlich geworden, dass mehrere Kolleginnen und Kollegen das Grundprinzip des Kooperativen Lernens (Denken-Austauschen-Vorstellen), das Placemat-Verfahren und die Strukturierte Kontroverse in ihre Unterrichtspraxis übernommen haben. Die Mitglieder der Fachschaft Mathematik denken darüber nach, ob sie die Methode der Gruppenrallye grundsätzlich in den Mathematikunterricht der Jahrgangstufe 8 zur Vorbereitung der Vergleichsarbeit einführen.

In jedem Fall haben die vielfältigen Initiativen zum Kooperativen Lernen im Rahmen des Comenius-Projektes des Studienseminars deutliche Auswirkungen auf die unterrichtliche Praxis. Etliche Kolleginnen und Kollegen der Steinmühle haben sich als Thema für die nächste schulinterne Fortbildung ‚Kooperatives Lernen‘ gewünscht, um in den verschiedenen Lehrerteams noch intensiver an diesem Thema arbeiten und weitere konkrete Projekte für die Unterrichtspraxis entwickeln  zu können.


Europäischer Tag des kooperativen Lernens an der Lahntalschule Biedenkopf

Im Rahmen des Europäischen Tags des kooperativen Lernens am Montag, den 07. April 2014, fand an der Lahntalschule Biedenkopf eine Fortbildungsveranstaltung für interessierte Lehrkräfte statt. Ziel dieser zweistündigen Veranstaltung war es, den Lehrkräften einen Überblick über kooperative Lernmethoden zu ermöglichen und ihnen erste Tipps und Anregungen für die eigene Unterrichtspraxis zu geben. Vorbereitet und durchgeführt wurde sie von den LiV der Lahntalschule, die sich zuvor im Rahmen des Moduls A6 „Unterrichts- und Schulentwicklung mit dem Schwerpunkt Mitgestaltung der Selbstständigkeit von Schule“ mit den jeweiligen Methoden beschäftigt und diese auch in der eigenen Unterrichtspraxis erprobt hatten. Die so gewonnenen Erfahrungen und Produkte wurden nicht nur in einem kleinen Methodenhandbuch festgehalten, sondern  interessierten Kolleginnen und Kollegen nunmehr auch präsentiert und erläutert.

Zum Auftakt wurde dazu zunächst mittels eines Vortrages in die theoretischen Grundlagen des kooperativen Lernens eingeführt. So wurde etwa das Prinzip des „think-pair-share“ näher beleuchtet und auf die Vorteile kooperativen Lernens, wie etwa die Ermöglichung von binnendifferenziertem Arbeiten und die Steigerung der Lernmotivation, eingegangen. Im TdkL-Lahntal2Anschluss hatten die Lehrkräfte die Gelegenheit, die einzelnen Methoden in einem Galeriegang selbständig zu erkunden. Vorgestellt wurden das „Gruppenpuzzle“, die „Strukturierte Kontroverse“, das „Lerntempoduett“, der „Galeriegang“ selbst, das „Schreibgespräch“, „Fishbowl“, „Placemat“, Gruppenrallye“ und “World Café“. An jeder Station hingen Plakate, die die jeweilige Methode mitsamt ihrer Durchführung vorstellten, vereinzelt wurden diese Informationen noch durch Powerpointpräsentationen ergänzt. Zahlreiche Beispielaufgaben aus der Unterrichtspraxis rundeten die Präsentationen ab. Darüber hinaus stand die jeweilige LiV, die sich mit der Methode beschäftigt hatte, den Interessenten als Experte Rede und Antwort zu den zahlreichen Fragen. Neben der Durchführung interessierten sich die Teilnehmer vor allem für die Vorteile und Einsatzmöglichkeiten, aber auch für die Schwierigkeiten der einzelnen Methoden. Es kam zu vielen angeregten Diskussionen, die letztendlich durch die zur Verfügung stehende Zeit begrenzt werden mussten, damit in einem Abschlussplenum über den Nachmittag reflektiert werden konnte.

In dieser Reflexion zeigten sich die Kolleginnen und Kollegen begeistert von den zahlreichen Möglichkeiten, kooperatives Lernen im Unterricht umzusetzen und gaben an, die zahlreichen Ideen und Anregungen nunmehr im eigenen Unterricht erproben zu wollen. Einstimmig bedauert wurde hingegen der enge Zeitrahmen der Veranstaltung, der einer noch intensiveren Beschäftigung mit kooperativem Lernen im Weg gestanden hätte. So entstand neben der Anregung, einen pädagogischen Tag zu dem Themenkomplex zu veranstalten, dieTdkL-Lahntal1 Erkenntnis, dass Lehrkräfte intensiver kooperieren sollten, um bei den Schülern die entsprechenden Methodenkompetenzen auszubilden, mit dem Ziel kooperatives Lernen fächerübergreifend zu ermöglichen. Diskutiert wurde in diesem Zusammenhang auch die Frage, inwieweit die vorgestellten Methoden Einzug in die Fächercurricula erhalten sollten. Obwohl diese Fragen im Rahmen der Veranstaltung nicht mehr abschließend geklärt werden konnten und sollten, waren sich alle Teilnehmer einig darüber, einen informativen und spannenden Vormittag erlebt und viele Anregungen und Ideen mitgenommen zu haben. Konsens bestand auch darüber, dass die Ermöglichung und Förderung kooperativen Lernens an der Lahntalschule weiter zu verfolgen und entwickeln ist.

Alle Teilnehmer bezeichneten die Veranstaltung als einen vollen Erfolg und drückten ihre Dankbarkeit über die von den LiV geleistete Arbeit aus. Die LiV der Lahntalschule bedanken sich ebenfalls für das Interesse der teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen und freuen sich, mit der Fortbildung einen wichtigen Impuls zur Förderung des kooperativen Lernens an der Lahntalschule.


Türkei

ETdkL-Ista1Europäischer Tag des Kooperativen Lernens in Istanbul am 28.3 und 29.3.2014

Unter dem Titel „Kooperation – Eine Win-Win-Strategie –  Lernwirksamer Unterricht durch Kooperatives Lernen“ fanden an den beiden Märztagen Vorträge und Workshops im Rahmen des CoMet-Projekts in der Bosporus-Metropole statt, die unter Federführung der Marmara-Universität gemeinsam mit der Istanbul- Universität von den Professorinnen Feruzan Gündoğar und Sevinç Hatipoğlu sowie Kerstin Reinhardt von der ALEV- Schule (Stiftung der Österreichischen Gymnasien), einem privaten Gymnasium, organisiert wurden.

Die Veranstaltungen richteten sich an Deutschlehrer-innen, die an Istanbuler Schulen unterrichten und an Studierende der Fachrichtung Germanistik  der beiden Istanbuler Universitäten. Etwa 70 Kolleginnen und Kollegen nahmen die Angebote zur Weiterbildung wahr.

ETdkL-Ista2ETdkL-Ista4

Professor Dr. Peter Heiniger von der Pädagogischen Hochschule Thurgau hielt sowohl am Freitag im Zentrum für Deutsch-Türkische Beziehungen der Marmara-Universität als auch am Samstag in der ALEV-Schule Istanbul, Impulsvorträge zum Qualitätsmanagement mit Hilfe von Concept Maps und zu ermöglichungsdidaktischen Lernarrangements und Konzepten.

Neben Präsentationen von Kolleg-innen der ALEV-Schule zu kooperativen Unterrichtseinheiten an ihrem Gymnasium fanden am Samstag-Nachmittag Workshops zu kooperativen Lernarrangements in der Sekundartstufe I und II statt, die von Alev und Peter Lassmann vom Studienseminar für Gymnasien in Marburg,  Dr. Radka Ivanova von der St. Kliment-Ochridski-Universität in Sofia und Prof Dr. Birsen Sayınsoy von der Istanbul-Universität geleitet und durchgeführt wurden.

ETdkL-Ista3In Rahmen einer abschließenden Podiumsdiskussion mit den Workshop-Leitern-innen betonten die Teilnehmer-innen ihre sehr positiven Eindrücke über die beiden Tage und formulierten den Wunsch und die Notwendigkeit nach weiteren Fortbildungsmöglichkeiten zum Kooperativen Lernen, zur internationale Zusammenarbeit und zum Erfahrungsaustausch auf diesem Gebiet.

Das Handout des Workshops und weitere Materialien zum Europäischen Tag des kooperativen Lernens sind hier zu finden.