Im Projektverlauf werden die zentralen Tagungen und Fortbildungsveranstaltungen, der Tag des Kooperativen Lernens sowie die Meetings und Koordinationstreffen mit Tagungsplanungen, Zeitungsberichten und Bildern vorgestellt.

Die Projektmitwirkenden finden darüber hinaus im internen Bereich die Berichte und Newsletter zum gesamten Projekt.

Zum Projekt:

Kooperative Lehr- und Lernmethoden (CLM), wie sie z.B. von Norm und Kathy Green und hier in Deutschland auch von Ludger Brüning und Tobias Saum systematisch erprobt und (weiter-)entwickelt worden sind und deren Wirksamkeit inzwischen in diversen Studien überprüft und bestätigt worden ist, haben in vielen Bildungseinrichtungen noch nicht den ihnen gebührenden Platz in der täglichen Unterrichtsgestaltung gefunden. Dabei zeigt sich dort, wo mit CLM gearbeitet wird, eine nachhaltige Wirkung nicht nur auf den fachbezogenen Wissens- und Kompetenzerwerb der Unterrichteten. Auch im psycho-sozialen Bereich sind deutliche Zugewinne zu verzeichnen, die sich z.B. als Steigerung von Empathiefähigkeit, Bereitschaft für die Übernahme von Verantwortung für das eigene Lernen und die Förderung der Lernprozesse anderer zeigen. Darüber hinaus bewirken die bei CLM dem Verfahren inhärenten notwendigen von den Lehrpersonen unterstützten Aushandlungsprozesse in heterogenen Gruppen auch ein konsequentes Einüben im Bereich des Demokratielernens und damit der Qualifizierung im Sinne der European Citizenship.

Um diese positiven Wirkungen an möglichst vielen Schulen zu erreichen, sind im Rahmen des CoMet-Projektes in internationaler Zusammenarbeit von Bildungseinrichtungen vom Sekundarschulwesen über Universitäten, Lehreraus- und –fortbildungsinstitutionen sowohl die theoretischen Konzepte diskutiert und überarbeitet worden als auch deren praktische Umsetzung in unterschiedlichsten Kontexten erprobt und kreativ weiterentwickelt worden.

Durch die Schulung von Multiplikatoren bei der Veranstaltung zur Internationalen Lehrerbildung in Istanbul September 2012 ist in vielen europäischen Bildungseinrichtungen (über das Konsortium hinaus) eine deutliche Verbreiterung des Verständnisses dessen, was mit Hilfe von CLM erreicht werden kann, und eine Anregung zur Produktion weiteren Unterrichtsmaterials für Unterrichtseinheiten in Schule und Lehrerbildung angestoßen worden. Alle Partnerorganisationen haben CLM als Schwerpunktthema in ihre Curricula aufgenommen und entsprechende Lehrveranstaltungen im Rahmen ihrer Aus- und Fortbildungsprogramme durchgeführt. Damit ist bereits ein erster Erfolg auf dem Weg, CLM auf den Ebenen von Makro-, Meso- und Mikromethoden als selbstverständliche Methode in Bildungseinrichtungen zu implementieren, zu verzeichnen.

Ein weiterer Schritt erfolgte über die Tagung für Multiplikatoren wie Lehreraus- und –fortbildner sowie (Schul-)Leiter/innen in Sofia (Mai 2013), bei der das Kooperative Lernen auf allen Ebenen einer Bildungsinstitution im Sinne des Prinzips der Selbstähnlichkeit diskutiert und Material für seine praktische Umsetzung erarbeitet wurde, so dass Leitungsteams angeregt wurden, ihren Kollegien CLM bei ihrer eigenen Arbeit vorzuleben.

Der „Internationalen Tag des kooperativen Lernens“ im April 2014 wurde in vielen Bildungsinstitutionen in den Ländern des Konsortiums und darüber hinaus Kooperatives Lernen umgesetzt und innerhalb von Fortbildungsveranstaltungen, Foren und Seminaren theorie- und praxisgeleitet diskutiert und reflektiert.

Zu der Abschlusstagung in Szolnok, Ungarn im Juni 2014 treffen die Projektpartner zu einer Fortbildungsveranstaltung zusammen. Gleichzeitig werden hier Produkte aus dem Projekt präsentiert und der Projektverlauf evaluiert.