Litauen – Mikalojaus Dauksos Mittelschule Vilnius

Antakalnio g. 120
LT – 10200, Vilnius, Litauen

Projektverantwortliche im Comeniusprojekt:

  • Margarita Repečkienė

Informationen zur Institution:

  • Institution:
    Die Schule wurde 1963 gegründet und bietet eine dreistufige Ausbildung: Primarschule, Hauptschule und Abitur. Die Schule ist den geisteswissenschaftlichen Traditionen treu. 1993 wurde die Schule nach dem Namen von Mikalojus Dauksa benannt.
  • Aufgabengebiet:
    Großen Wert legt die Schule auf die geisteswissenschaftliche Ausbildung. Die Schüler lernen außerdem nicht nur ihre Muttersprache Litauisch, sondern auch Deutsch, Englisch und ab der sechsten Klasse auch Russisch und Französisch. Die Pädagogen richten ihre Aufmerksamkeit auf Integration der Fächer. Mit der Förderung der ethnischen und geisteswissenschaftlichen Traditionen bereichern sie das Leben der Schulgemeinde.
  • Zahlen, Daten, Fakten:
    Die Schule hat ungefähr 1.100 Schüler, mit ihnen arbeiten 90 Pädagogen. 2013 hat die Dauksos Mittelschule ihr fünfzigjähriges Jubiläum gefeiert. Sie ist nach dem litauischen Geistlichen Mikalojaus Dauksos benannt. Jedes Jahr gewinnt die Schule viele Preise, begründet durch die außerordentliche Sprachausbildung der Schüler.

Mikalojaus Daukšos Mittelschule in Vilnius, Litauen

Schulprofil
Mittelschule, Klassenstufen 1-12. oder (Primar, Sekundar 1 und Sekundar 2 Bereiche)
Gründungsjahr: 1963
Schulleitung: Direktorin Regina Mikalauskienė
Schülerzahl: 1124
Lehrerzahl: 95
Adresse: Antakalnio g. 120,
LT – 10200, Vilnius
Litauen
Telefon und Faxnummer: +370 5 2342084
E-Mailadresse: rastine@dauksos.vilnius.lm.lt
Webseite: www.dauksos.lt

Die Mikalojus Daukša Mittelschule in Vilnius wurde im Jahre 1963 gegründet und die ersten Absolventen haben im Jahre 1966 ihren Abschluss gemacht.

Die Schule bietet eine dreistufige Ausbildung: Primarschule, Hauptschule und Abitur. Unsere Schule ist den geisteswissenschaftlichen Traditionen treu. Im Jahre 1993 wurde die Schule nach dem Namen von Mikalojus Daukša benannt.

Mikalojus Daukša war ein litauischer Geistlicher, Humanist, Aktivist der Gegenreformation, Protagonist der litauischen Sprache und Kultur, Literat und Übersetzer. Mikalojus Daukša übersetzte eine Postille aus dem Polnischen („Postilė“, 1599) und schrieb die Einleitung für das erste im Großfürstentum Litauen herausgegebene Buch „Katekizmas“ (1595).

Im Jahre 2013 wird das fünfzigste Jubiläum der Schule gefeiert.

Schon seit fünf Jahren wird die Schule von Schulleiterin Regina Mikalauskienė geführt. Während ihrer Leitung wurde die Schule teilweise restauriert und die Fußball- und Basketballfelder wurden renoviert.

Die Schule hat ungefähr 1100 Schüler, mit ihnen arbeiten 90 Pädagogen, 7 von ihnen sind Lehrer – Experten, 20 Methodiker und viele erfahrene Lehrer. Dieses Schuljahr wurden fünf erste Klassen eingeschult und eine von ihnen ist ins Lernen der deutschen Sprache integriert.

Solange wir in der Europäischen Gemeinschaft sind, spielt die Sprache als Kommunikationsmittel eine große Rolle. Die Schüler lernen nicht nur ihre Muttersprache Litauisch, die eine der ältesten Indoeuropäischen Sprachen ist. Für die Litauische Sprache sind alte grammatische Formen und morphologische Merkmale typisch. Sie ermöglichen uns im archaischem Ansatz darüber zu reden, wie das Äquivalent zu Latein und Altgriechischen Sprache. Schon seit den ersten Klassen lernen die Schüler Deutsch und Englisch und ab der sechsten Klasse werden Russisch und Französisch hinzugefügt. Oberstufenschüler können noch mehr Fremdsprachen zusätzlich studieren: Chinesisch, Lettisch und Latein.

Eine der wichtigsten Aktivitäten der Schule ist es, unter den Schülern Enthusiasmus, Kreativität und nationales Bewusstsein zu entwickeln. Daukša – Gymnasiasten sind talentiert, innovativ und kreativ. Sie nehmen bereitwillig und mutig an verschiedene Projekten, Wettbewerben und Olympiaden teil, wo die Gewinner den Namen der Schule im ganzen Land bekannt machen.

Im Jahre 2010 hat ein Team von Schülern aus den 11.-12. Klassen im Wettbewerb organisiert von „Euroscola“ den ersten Platz in Vilnius belegt und wurden mit einer Reise ins „Euroscola“ in Straßburg belohnt.

Wie schon davor gewähnt, richtet die Schule viel Aufmerksamkeit auf die geisteswissenschaftliche Ausbildung der Schüler. Jedes Jahr findet ein Wettbewerb für die Kunst des Lesens statt. Es ist erfreulich, dass die Tradition des Wettbewerbs weiter hin bleibt und dass sie jedes Jahr die zusammen bringt, die Bücher und das einheimische Wort schätzen. Am 26. September wird seit2001 der Europäische Tag der Sprachen gefeiert. In der Schule finden die ganze Woche Veranstaltungen statt, deren Ziel es ist, die Aufmerksamkeit der Schüler auf die sprachliche und kulturelle Vielfalt in Europa zu richten und sie zu ermutigen, ein Interesse daran zu entwickeln.

Jedes Jahr gewinnt die Schule viele Preise: Einige Studenten sind unbesiegbar in Sprache Olympiaden, Debatten, reichhaltigem Lesen und andere erfreuen uns mit exzellentem wissenschaftlichem Wissen. Und was ist mit den Leistungen unserer Schüler im Sport? Das Mädchen-Volleyball-Team gewinnt nicht nur in Vilnius den ersten Platz nicht, sondern auch außerhalb.

Sehr fruchtbar war das Jahr für unsere Schule im Fach Deutsch. Im Jahre 2012 hat ein Schüler der 11. Klasse, Mindaugas Gudavičius, den 2. Platz bei der Landesdeutscholympiade belegt. Die Schülermannschaft hat in demselben Jahr erfolgreich am internationalen Wettbewerb „Jugend debattiert international“ teilgenommen. Der Gewinner des Wettbewerbs ist ebenfalls Mindaugas Gudavičius. Im Oktober 2012 findet in Vilnius das internationale Finale des Wettbewerbs „Jugend debattiert international“, wo Mindaugas Litauen vertreten wird.

Seit zehn Jahren legt die Schule Wert auf ethnisch-kulturelle Schwerpunkte, die als Volkstradition, Brauch, Fest, Volksmusik und Tanzeinheit verstanden werden. Unser Ziel ist es, die nationale Identität der jüngeren Generation zu erhalten, damit diese eine vollwertige Persönlichkeit entwickelt und mit Interesse an der nationalen Vergangenheit, Traditionen und Bräuchen teilnimmt. Viel Aufmerksamkeit wird auf die Kalenderfeiertage gerichtet. Zuerst haben nur die Grundschüler diese Feste gefeiert, aber später sind auch ältere Schüler dazu gekommen. Jetzt können wir uns die Schule nicht mehr ohne Advent-, Weihnachts- Feierveranstaltungen, lustigem Faschingsdienstag, Saint Casimir Messe und Kuhhirten Dahlien vorstellen. Es ist wirklich schön zu sehen, dass sich in diesen Wissenschafts- und Technologieinnovationszeiten alle in die Stadtkultur vertiefen, Daukša- Gymnasiasten sich an Volkstümlichkeit wenden, und sie versuchen, sie besser kennenzulernen und den Charme der Vergangenheit zu erhalten und zu bewahren. Sie erinnern sich an die Wurzeln der Litauischen Kultur und versuchen der Welt zu zeigen, warum wir Litauer interessant und außergewöhnlich sind.

Um den neugierigen Lernenden ihre Pegasus Flügel zu spreizen und über die graue Alltäglichkeit zu steigen, hilft ihnen die Arbeit von engagierten Lehrern. Aufrichtigkeit, Toleranz, Respekt für Schüler und Lehrerarbeit, gegenseitige Unterstützung, der Wunsch, sich ständig zu verbessern sind die Basis der Arbeit eines Lehrers in dieser Schule. Für uns ist es wichtig nicht nur den Schülern Kenntnisse beizubringen, sondern jeden Schüler anzuhören, ihnen die Möglichkeit zum Wachsen zu geben, sich zu verbessern und schließlich auch die Lehrer zu überholen mit dem ersten Schritt ins selbständige Leben.

Die Pädagogen richten ihre Aufmerksamkeit auf Integration der Fächer. Mit der Förderung der ethnischen und geisteswissenschaftlichen Traditionen bereichern sie das Leben der Schulgemeinde.

Wir sind stolz auf unsere Schule, denn sie wartet jeden Herbst wieder auf uns. Wir fühlen uns gut in der Mikalojus Daukša Mittelschule, deswegen kommen sogar die Absolventen wieder zurück in ihre Schule, mit dem Wunsch, noch mal den alltäglichen Lärm in den Korridoren der Schule zu spüren und zu erleben, sich an die Schulbank zu setzen, oder sich mit den Lehrern zu unterhalten. Die Türen der Schule sind für jeden offen.

Verfasst von Irena Vėbrienė und Margarita Repečkienė, Lehrerinnen an der Mikalojus Daukša Mittelschule
Übersetzt von Mindaugas Gudavičius, Schüler der 11.a